Airfryer

Was ist ein Airfryer? Und warum kann er das Zubereiten von Essen für mich einfacher machen?

Einfach ausgedrückt, ist ein Airfryer ein kleiner Backofen, mit "Turbo". Der Unterschied von Airfryer zu Backofen liegt im Garraum und der Wärmeüberttragung.

Während der Backofen ca. 5 - 12 min benötigt, um aufzuheizen, ist der Airfryer sofort einsatzbereit. Durch den kleineren Garraum (3- 8 Liter) und einem Luftstrom, der gleichmäßig zirkuliert, garen die Sachen im Airfryer schneller und intensiver.

Durch diese konzentrierte Hitze benötigst Du auch für die Speisen nicht extra Öl und doch werden die Sachen knusprig. Das liegt a) an den in den Lebensmitteln enthaltenen Eigenfett (z.B. Hähnchenflügel) und dem kleinen Garraum.

Die dortige Hitze entzieht dem Lebensmittel Feuchtigkeit und die Oberfläche wird sofort gegart. Das sorgt auch dafür, dass die Lebensmittel außen kross und innen saftig bleiben.



Warum einen Airfryer anschaffen?

Ich habe mir einen Airfryer angeschafft, weil ich mich durch ziemlich viele Reels, die den Airfryer vorgestellt haben, beeinflussen lassen habe. Und warum? Er ist kompakt, das Essen kam super knusprig raus und - für mich fast der wichtigste Punkt - er ist leicht sauber zu halten.

Bei jedem Einsatz meines Backofens musste ich ihn im Anschluss putzen, einweichen, schrubben. Das Gitter, die Seitenwände, die Glastür. Ich mag es nicht, wenn alles fettig oder mit Spritzern ist.

Den Airfryer hingegen kann ich in der Schublade auswischen, das Gitter lässt sich leicht reinigen und man kann alles in der Spülmaschine reinigen. (Wohl dem, der eine hat. Durch seine kompaktes Design braucht er kaum Platz (bei mir stehen Multicooker und Airfryer auf meiner Herdplatte) und seit ich ihn habe, ist mein Backofen nur noch Stauraum für Töpfe, Pfannen und Deckel.

Mein erster Airfryer war ein einfaches Gerät, mit einer Schublade und wenigen Programmen. Ich wollte für mich erst mal ausprobieren, ob er hält, was er versprach. Und das tat er.

Ich habe direkt, nachdem er ankam, Hähnchenflügel ausprobiert. Und was soll ich sagen. Außen knusprig, innen saftig, ich war begeistert. Also probierte ich weiter und auch die Paprika kam so raus, wie ich sie mag.

Selbstgemachte Pommes, ob aus Kartoffeln, Möhren oder Roter Bete. Alles wurde so, wie ich es mochte, knusprig und obendrein ohne das Reinigen hinterher.

Tipp: Es gibt für den Airfryer passende Zuschnitte aus Backpapier und Silikonschalen. Spart noch mehr Reinigung. :-)

Airfryer-Modelle – welcher ist der Richtige?

Mit meinem ersten Airfryer war ich grundsätzlich zufrieden, aber irgendwann bin ich an die Grenzen des Geräts gestoßen. Deshalb habe ich mich nach einem Modell umgesehen, das besser zu meinen Kochgewohnheiten passt.

Wichtig waren mir vor allem:

  • zwei Schubladen, damit ich unterschiedliche Gerichte gleichzeitig zubereiten kann
  • ein digitales Bedienfeld
  • mehr Programme als bei meinem bisherigen Gerät

Genau so ein Modell ist dann bei mir eingezogen und erfüllt seitdem das, was ich im Alltag brauche.

Die Anforderungen an einen Airfryer können jedoch sehr unterschiedlich sein. Was für mich wichtig war, muss für Dich nicht zwangsläufig eine Rolle spielen. Vielleicht legst Du besonderen Wert auf:

  • ein großes Fassungsvermögen
  • eine einfache und übersichtliche Bedienung
  • bestimmte Programme
  • eine oder zwei Schubladen
  • eine unkomplizierte Reinigung
  • eine möglichst geringe Lautstärke

Preislich ist heutzutage nahezu alles vertreten. Vom günstigen Einsteigermodell bis zum voll ausgestatteten Gerät ist für fast jedes Budget etwas dabei.

Aus meiner Sicht lohnt es sich jedoch, weniger auf den Preis und mehr auf die eigenen Anforderungen zu schauen. Am Ende zählt nicht, was das Gerät kostet, sondern ob es Dir den Alltag erleichtert.

Airfryer - was kann in darin zubereiten

Die meisten denken bei einem Airfryer zunächst an Pommes, Tiefkühlprodukte oder Chicken Nuggets. Dabei kann er deutlich mehr. Natürlich sind knusprige Pommes oder Hähnchenflügel seine Paradedisziplin. Die Einsatzmöglichkeiten gehen jedoch weit darüber hinaus.

Je nach Modell kannst Du damit:

  • backen, z. B. Brot, Brötchen, Kuchen oder Muffins
  • grillen, z. B. Gemüse, Fleisch oder Fisch
  • braten, beispielsweise Steaks in der gewünschten Garstufe
  • überbacken, etwa Aufläufe oder Gratins
  • aufwärmen, ohne dass viele Speisen ihre Konsistenz verlieren
  • dehydrieren, zum Beispiel Früchte für Tee, Müsli oder Snacks

Viele Gerichte, für die sonst Backofen, Pfanne oder Grill zum Einsatz kommen, lassen sich auch im Airfryer zubereiten. Mit der Zeit entdeckt man oft immer neue Möglichkeiten, für die man ihn nutzen kann.

Im Buch NeuroSoulKitchen findest Du viele weitere Ideen und Anregungen, was Du außerdem im Airfryer zubereiten kannst.